Ihr Klinikaufenthalt

Der stationäre Aufenthalt dauert normalerweise nicht länger als einen Tag, bei komplizierten Eingriffen müssen aber einige Tage eingeplant werden. Während dieser Zeit werden Sie auf der nephrologischen Station 15.2 auf der Ebene 15 im Bettenhaus durch die Stationsärzte der Klinik II für Innere Medizin (Nephrologie) betreut. Zum Zeitpunkt Ihrer Aufnahme sind alle notwendigen Termine und Abläufe bereits durch das Case Management geplant.

Am Tag des Eingriffs dürfen Sie in der Regel nicht essen und trinken und auch nicht rauchen. Obwohl die Reihenfolge der Operationen und Eingriffe im Vorfeld geplant wird, ist es möglich, dass es durch Notfallbehandlungen zu Verschiebungen in der Reihenfolge kommt, und Ihr Eingriff erst später am Tag durchgeführt werden kann. Auch wenn ein solcher Fall natürlich für alle Beteiligten unangenehm ist, bitten wir hier um Ihr Verständnis.

Nach einer Operation
 kann es zu Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Operationsstelle kommen, bitte informieren Sie das Pflegepersonal und, während der Visite, Ihren behandelnden Stationsarzt über Probleme und Schmerzen, damit dieser Ihnen bei Bedarf ein Medikament verordnen kann. Während der Visiten wird die Wundheilung kontrolliert und die Funktion des Shunts überprüft.

Bei Korrekturoperationen an bereits bestehenden Shunts kann meist bereits am Tag oder Folgetag der Operation eine Dialyse über den Shunt erfolgen. 
Vor der Entlassung erfolgt ebenfalls eine Visite durch die Kollegen der Gefäßchirurgie zur Überprüfung des Operationsergebnisses.

Bei Verengungen in bereits bestehenden Shunts kann anstatt einer Operation in gewissen Fällen auch eine Aufdehnung mittels eines Ballons (in seltenen Fällen mit Einlage eines Drahtgeflechtes, eines Stents) von Innen erfolgen. Diese Eingriffe werden in unserer spezialisierten radiologischen Abteilung durchgeführt und ebenfalls im Rahmen der Shunt-Sprechstunde geplant.

Zur Entlassung bekommen Sie, neben einem ausführlichen Arztbrief mit allen Untersuchungsbefunden, auch eine Zeichnung des bei Ihnen angelegten Dialyseshunts mit, die Ihr behandelnder Nephrologe in Ihre Behandlungsakte einfügt.

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